Es gibt doch nichts Schöneres, als im eigenen Garten ein wenig zu entspannen oder ihn noch zu verschönern, oder? Doch vergessen wir dabei nicht die Augen offenzuhalten. Denn es könnte leicht passieren, dass sich vor unseren Augen etwas Böses aufhält. Wir meinen dabei eine winzige braune Wanze, die erst eigentlich ganz harmlos erscheint. Dabei kann sie viel lästiger werden, als wir es uns vorstellen. Schließlich würden die meisten bei diesem harmlosen äußeren nichts Schlimmes vermuten. Doch wenn wir sie finden, sollten wir unbedingt diese wichtigen Schritte befolgen, denn es könnte schnell zu spät sein.
Wir müssen unbedingt das Insekt identifizieren
Vor allem für Laien kann es schwierig ein unbekanntes Insekt zu identifizieren. Dabei ist es etwas sehr Wichtiges, schließlich müssen wir doch wissen mit was wir es tun haben. Eine braune Wanze hat sechs Beine und einen runden Körper. Wir können das kleine Tier auch an seinen einzigartigen Rücken erkennen, der zu einem alten Schild ähnlich sieht.

Wir müssen unbedingt das Insekt identifizieren
Es handelt sich dabei um einen echten Chaos-Käfer
Die meisten haben schon sicherlich über Wanze gehört, dennoch weiß man nicht viele Details über diese kleinen Tiere. Die braunen Insekten sind ungefähr 18 Millimeter klein, was also ziemlich winzig ist. Trotzdem können sie in unserem Garten sehr viel Chaos anrichten. Deshalb ist es sehr wichtig sie frühzeitig erkennen zu können. Dabei muss man unbedingt beachten, dass diese kleinen Käfer auch Flügeln haben, womit sie zu ganz verschiedenen Plätzen kommen können, wo wir sie erst gar nicht vermuten würden. Wir müssen die Augen deshalb nicht nur immer auf den Boden richten.
Es handelt sich dabei um einen echten Chaos-Käfer
Wir raten jeden zur Vorsicht vor einem Ungezieferbefall
Eines ist allerdings noch sehr wichtig zu erwähnen. Wanzen können sich nämlich nicht nur in unserem Garten tummeln. Selbstverständlich können sie auch in unserem Haus auftauchen. Wir können sie zum Beispiel auf unseren Vorhängen finden oder sogar in den Ritzen der Wende. Wenn wir einige Exemplare außer Acht lassen, können sie ganz schnell überall in der Wohnung sein. Das ist sicherlich für niemanden angenehm. Schließlich will niemand, dass das ganze Haus von Ungeziefer befallen wird. Dieser schwieriger und unangenehmer Zustand kann allerdings mit einigen leichten Tricks dann doch vermieden werden.

Wir raten jeden zur Vorsicht vor einem Ungezieferbefall
Lass und dir mal die Braune Marmorierte Stinkwanze vorstellen
Wenn es um Wanzen geht, gibt es von den kleinen Tieren natürlich einiges zu Wissen. Die ganze Spezies heißt übrigens Halyomorpha halys, diese ist auch als Braune Marmorierte Stinkwanze bekannt. Wir sehen schon alleine an den Namen, dass es sich dabei überhaupt nicht um einen schmeichelhaften Namen geht. Doch wenn wir anschauen welche Probleme sie verursachen können, ist die Namensgebung dann doch verständlich. Schließlich können sie in unseren Häusern und Gärten ein echtes Chaos verursachen, den sicherlich niemand haben will. Aus diesem Grund sollten wir lieber wissen, womit wir es zu tun haben.

Lass und dir mal die Braune Marmorierte Stinkwanze vorstellen
Es handelt sich bei dieser Wanze garnicht um eine heimische Art
Nachdem wir einige äußerliche Eigenschaften über diese Wanze gesehen haben, wollen wir noch unbedingt erwähnen, woher diese Insekten stammen. Zwar haben wir gleich die Braunmarmorierte Stinkwanze erwähnt, dabei ist dieser Art gar nicht einmal eine heimische Wanze-Art in der westlichen Welt. Auch, wenn sie schon öfters in den Vereinigten Staaten Königreich aufgetaucht ist. Diese Art stammt nämlich aus Asien. Eigentlich wären diese Insekten in Ländern wie Japan, China, Korea und Taiwan heimisch. Wie wir es allerdings schon ahnen können, wurden sie mit der Zeit allerdings auch auf andere Kontinente eingeschleppt.

Es handelt sich bei dieser Wanze garnicht um eine heimische Art
Bei dieser Wanze handelt es sich eindeutig um eine Invasive Art
Wenn wir also anschauen, woher diese Wanze stammen, können wir sehr leicht darauf schlussfolgern, dass es sich dabei um eine invasive Art handelt. Doch wie haben es die Stinkwanzen eigentlich geschafft aus Asien über die ganze Welt zu gelangen? Diese Frage haben sich auch einige Experten gestellt und einige glauben auch sie beantworten zu können. Max Barclay, der Leiter der Coleoptera-Sammlung im National History Museums ist, hat das Erschienen dieser Wanzen in Großbritannien untersucht. Dabei konnte er einige interessante Entdeckungen machen, die dabei Helfen das Phänomen verstehen zu können.

Bei dieser Wanze handelt es sich eindeutig um eine Invasive Art
Allen Anschein nach war die Wanze ein unerwünschter blinder Passagier
Barclay stellte sich auch die Frage, wie die Wanzen diesen langen Weg aus Asien es zu anderen Teilen der Welt schaffen konnten. Im März des Jahres 2021 sagte er The Guardian darüber, dass es sich dabei mit großer Wahrscheinlichkeit um einen winzigen blinder Passagier gehandelt haben muss. Die Stinkwanzen waren höchstwahrscheinlich mit einer Überseefracht nach Großbritannien gelangt. Die Insekten sind allerdings sicherlich nicht aus Spaß an Bord gesprungen, diese Annahme wäre sicherlich zu plausibel. Es musste noch viel mehr dahinterstecken und der Wissenschaftler hatte darüber auch schon eine klare Vorstellung.

Allen Anschein nach war die Wanze ein unerwünschter blinder Passagier
Es ist anzunehmen, dass sie nach einem gemütlichen Versteck gesucht haben
Barclay erzählte The Guardian des Weiteren, dass die Stinkwanzen vor allem in den kälteren Monaten überhaupt nicht aktiv sind. Sie suchen sich daher ein gemütliches Versteck und versuchen sich so an solchen Plätzen zu verstecken, bis sich die Außentemperaturen wieder aufwärmen. Das bezeichnen Wissenschaftler als den Vorgang der Diapause, was einer Art Winterschlaf für die kleinen Insekten ist. Verständlicherweise kann eine Ladung Container für die Wanzen als einen sehr geeigneten Ort in dieser Zeit vorkommen. Damit ist es dann zu erklären, wie sie auch auf einem Schiff und über den Ozean gelangen konnten.

Es ist anzunehmen, dass sie nach einem gemütlichen Versteck gesucht haben
Ein weiterer Grund für die Verbreitung kann der Klimawandel sein
Höchstwahrscheinlich stecken allerdings viel größere Probleme hinter diesem Phänomen. Denn nicht nur Stinkwanzen bevorzugen eine wärmere Umgebung. Hier fühlen sie sich einfach wohl und machen sich auf der Suche, bis sie irgendwo einen geeigneten Ort finden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass allerdings auch der Klimawandel hinter solchen Phänomenen steckt. Wenn nämlich in allen Ländern das Klima sich Jahr für Jahr verändert und wärmer wird, können solche invasive Arten nur noch gefährlicher werden. So kann es vorkommen, dass sie sich auch an ganz neuen Kontinenten wohlfühlen, an denen sie sich nie zuvor getraut hätten.

Ein weiterer Grund für die Verbreitung kann der Klimawandel sein
Schon bald könnte das ein neues perfektes Zuhause für sie sein
Mit dieser Meinung ist der Wissenschaftler längst nicht allein. Auch andere Gruppen konnten den Spezialisten im August des Jahres 2020 in einem Artikel der International Journal of Biometeorology nämlich nochmals bestätigen. Sie stellten ihre These vor, indem sie davor warnen, dass es um die Jahrtausendwende des Jahres 2100 die Hälfte der Schweiz einen perfekten Lebensraum für Wanzen bieten könnte. Wie die kleinen Insekten dort hingelangen würden, kann man sich schon sehr leicht vorstellen. Frachtwege wird es nämlich nur noch mehr geben und eine steigende Tendenz der Temperaturen bis jetzt leider auch.

Schon bald könnte das ein neues perfektes Zuhause für sie sein
Er war eine wahre Autorität in Sachen Stinkwanzen
Einer der Spezialisten, der für das „Centre for Agriculture and Biosciences International“ arbeitet begleitete auch diese neue Forschung. Dr. Tim Haye ist bekannt dafür ein außerordentlicher Experte für Stinkwanzen zu sein. In den letzten paar Jahren ist auch er zu einigen wichtigen Ergebnissen gekommen und hatte seine Studien auf der Website der CABI publiziert. Nicht nur die andren Forscher hatten mit großer Interesse darauf geartet, was der renommierte Experte zu diesem doch sehr wichtigen Thema zu sagen hatte. Wir sind fest davon überzeugt, dass es auch dich interessieren wird was er herausgefunden hat.

Er war eine wahre Autorität in Sachen Stinkwanzen
Aufgepasst, Schweizer Bürger, ihr könntet schon bald im Visier sein
Der Experte sagte zu seinen Ergebnissen: „Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass der Klimawandel die Arten bereits verändert.“ Das würde sich zum Beispiel auf ihre Lebenszyklen auswirken, wie viele Stinkwanzen es jedes Jahr geben wird und auch wo sie dann später leben werden. „Es ist offensichtlich, dass die Zahl der nicht einheimischen Arten zunehmen wird und dass der Klimawandel ihre Ansiedlung begünstigen wird. Der nordwestliche Teil der Schweiz könnte vollständig geeignet sein.“ fuhr Dr. Tim Haye fort. Es ist den Schweizern also zu empfehlen sich sehr in acht zu geben.

Aufgepasst, Schweizer Bürger, ihr könntet schon bald im Visier sein
Sie könnten ganz leicht in Richtung Süden gehen
Dr. Haye ging noch weiter auf deine Forschungsergebnisse ein: „In Richtung Süden würde die prognostizierte Ausdehnung des Verbreitungsgebiets die Voralpen erreichen und höhere Lagen in den Alpentälern könnten unter zukünftigen Klimabedingungen geeignet werden. Es wird empfohlen, die Ausbreitung und die Populationsentwicklung in der Nordwestschweiz und in den höher gelegenen Tälern im Süden zu beobachten.“ Daran sehen wir ganz klar, dass dieses erst vielleicht merkwürdige Thema dann doch nicht nur die wenigen Experten, sondern allen von uns angeht. Schließlich könnten schon sehr bald die Wanzen überall auf der Welt lauern.

Sie könnten ganz leicht in Richtung Süden gehen
Wie wir es eindeutig sehen können, ist das kein Witz
Jetzt sollten die meisten von euch allerdings keinesfalls denken, dass das Jahr 2100 doch noch so weit in der Ferne liegen würde. Wir sollten lieber von diesen Nachrichten ein wenig dann doch beunruhigt sein. Man kann sich schließlich nur mal anschauen, was gerade in Amerika los ist. Es ist gar nicht lustig, wenn sich unzählige Stinkwanzen überall im ganzen Land ausbreiten. Die Dinge könnten in diesem Fall auch ganz schnell außer Kontrolle geraten. Aus diesem Grund sollte so schnell es geht etwas getan werden, auch wenn das sicherlich keine leichte Aufgabe ist.

Wie wir es eindeutig sehen können, ist das kein Witz
Die bizarre kleine Kreatur ist vielen aufgefallen
Falls ihr euch jetzt fragen würdet, wann die Stinkwanze denn genau in den Vereinigten Staaten aufgetaucht ist, können wir euch das ziemlich genau sagen. Laut der Seite PestWorld.org fand man die ersten Exemplare, nämlich im Jahre 1996. Damals fand man sie in Allentown, im Bundesstaat Pennsylvania. Die Forscher konnten die Identität der Spezies allerdings erst 5 Jahre später mit Klarheit feststellen. In der Zwischenzeit sind diese neuen und bizarren Kreaturen vielen Anwohnern aufgefallen, doch keiner wusste nicht, womit er es zu tun hatte. Heute sieht das schon ganz anders aus.

Die bizarre kleine Kreatur ist vielen aufgefallen
In der Zwischenzeit haben se sich still ausgebreitet
In den Jahren, indem man die Stinkwazen noch nicht eindeutig identifiziert hat, haben sie sich die Zeit allerdings genutzt, um sich zu verbreiten. Vor allem im östlichen Teil des Landes machten sie sich bereit und damit auch für einige Anwohner Kopfschmerzen. Nachdem sie sich in New Jersey angesiedelt haben, folgte im Jahr 2004 auch der Bundesstaat Virginia. Neuestes sind die kleinen Insekten auch in North Carolina zu finden. Doch diese Gegenden bedeuten nur erst einen Bruchteil ihrer genauen Ausbreitung, wobei es sich langsam schon um das ganze Land handeln muss.

In der Zwischenzeit haben se sich still ausgebreitet
In 44 Staaten konnten sie sich schon verbreiten und die restlichen werden folgen
Wie die Zeit verging, haben sich die Stinkwanzen scheinbar unkontrolliert ausgebreitet und das schnell. Wir sind überzeugt, dass sie auch den Anwohnern aufgefallen sind. Doch um wie viel US-Bundesstaaten handelt es sich denn eigentlich? Haltet euch fest, denn es sind tatsächlich 44! Dazu haben die Stinkwanzen gerade mal 25 Jahre gebraucht. Wenn wir uns vor Augen halten, welche Größe die USA hat, ist das mit Sicherheit eine riesige Leistung. Wir sind uns ziemlich sicher, dass die letzten 6 Bundesstaaten auch schon bald folgen werden. Das wird dann ein ganz unangenehmer Fall…

In 44 Staaten konnten sie sich schon verbreiten und die restlichen werden folgen
Sie alle verbreiten einen stechenden Geruch
Die Anwohner der USA, die sich schon mit den Exemplaren der Halyomorpha halys bekannt gemacht haben, wissen schon sicherlich sehr gut, woher der Name Stinkwanzen kommt. Diese Bezeichnung ist ganz legitim, da diese Insekten, ähnlich zu einem Stinktier einen ganz unangenehmen Geruch von sich geben. Das tun sie zwar nur, wenn sie sich in Gefahr befinden, was allerdings in einer Stadt leicht passieren kann. Dabei können die kleinen Insekten ihre Dämpfe einige Zentimeter durch die Umgebung sprühen. Wir können uns sehr gut vorstellen, dass die Anwohner darüber nicht begeistert sind.

Sie alle verbreiten einen stechenden Geruch
Ein ganz spezieller Geruch, wie der von Mandeln
Hat man einige beängstigte Stinkwanzen in der nähe, kann man das angeblich ziemlich genau an dem Geruch erkennen. Dieser ist nämlich ganz speziell, laut Meinung von einigen erinnert das an Kräutern oder Gewürzen, vor allem Koriander. The Guardian berichtet allerdings darüber, dass der Geruch lieber der von Mandeln wäre. Das hört sich dann doch nicht so unangenehm an, oder?Falls es allerdings für eine klare Entscheidung unbedingt nötig ist, dass man eine Stinkwanzen verärgert, würden wir das dann doch lieber sein lassen und vertrauen auf die Meinungen der schon betroffenen Anwohner.

Ein ganz spezieller Geruch, wie der von Mandeln
Unser Gemüse und Obst ist in großer Gefahr
Zugegeben, ein wenig Koriander- oder Mandelduft scheint dann doch nicht so gefährlich zu sein, oder seid ihr anderer Meinung? Wir nehmen mal an, dass diejenigen die Stinkkäfer schon in ihren Garten hatten, das sicher anders ganz sehen. Tatsächlich ist der Geruch das geringste Problem. Diese Insekten ernähren sich nämlich von Nutzpflanzen und Gartenpflanzen. D.h., dass einem schnell Obst und Gemüse angeknabbert werden kann. Auch wenn sie ganz klein sind, können Stinkwanzen ganz schnell einen sehr großen Schaden verursachen. Jetzt versteht man auch den Grund besser, warum man sich von ihnen fürchtet.

Unser Gemüse und Obst ist in großer Gefahr
Der Schaden: Äpfel im Wert von fast 40 Millionen Dollar
Falls ihr immer noch denken würdet, dass die kleinen Wanzen mit ihrem Mandelduft harmlos wären, haben wir dann einen ganz konkreten Bericht für euch, was viele von euch sicher auch verblüffend wird. Tatsächlich berichtete nämlich The Guardian darüber, dass im Jahr 2010 die amerikanischen Landwirte Äpfel im Wert von fast 40 Millionen Dollar wegen den Wanzen verloren hätten. Das ist dann schon eine unglaubliche Zahl, oder? Allerdings nur, dass wir es gesagt haben, die kleinen Käfer haben die Frucht natürlich nicht bis zum Kerngehäuse gegessen. Einen massiven Schaden konnten sie allerdings trotzdem anrichten.

Der Schaden: Äpfel im Wert von fast 40 Millionen Dollar
Sie verursachen viele braune Flecken
Haben die kleinen und lästigen Stinkwanzen erst mal einige Stellen an Garten- oder Nutzpflanzen gefunden, essen sie zwar natürlich nicht alles auf, hinterlassen allerdings knorrige braune Flecken. Es ist also nicht überraschend, dass nach so einer wortwörtlichen Attacke die Äpfel der Landwirte nicht mehr viel wert sind. Vor allem bei Gurken und Trauben, aber auch bei anderen Nutzpflanzen können wir dasselbe Verhalten der Stinkwanzen erkennen. In den Vereinigten Königreich machen sich die Landwirte vor allem wegen der Trauben Sorgen. Hier können die kleinen Käfer nämlich auch sehr großen Schaden anrichten.

Sie verursachen viele braune Flecken
Warum es gerade um Trauben geht
Es stellt sich die Frage, warum Stinkkäfer besonders die Trauben so lieb haben? Allerdings sollte er die Frage gestellt werden, warum sie gerade für Traum besonders schädlich sind? Es ist nämlich so, dass wenn eine Gruppe Stinkwanzen sich an einer Traubenernte heranmacht, können sie mit ihrem Geruch ganze Weinpartien ruinieren. Leider hört sich das schon ziemlich logisch an. Gerade da es in Großbritannien mit der Weinbranche jetzt vorangeht, wirkt dieser Gedanke sich auf sehr viele erschreckend aus. Damit sind natürlich nicht nur die Winzer, sondern auch die Weinliebhaber gemeint.

Warum es gerade um Trauben geht
Der Experte schilderte düstere Neuigkeiten
Wenn wir also wirklich darüber nachdenken, welchen Schaden diese kleinen Käfer verursachen können, ist es natürlich nur plausibel sich zu fragen, was man jetzt tun kann, um sie auch wieder loswerden zu können? Schließlich kann man sie ja schlecht wieder in einem Containerschiff setzen, oder? Im März 2021 sagte Max Barkley The Guardian einige düstere Prognosen. Der Experte behauptet nämlich, dass es keine Möglichkeit gebe solche invasive Arten auszurotten. Dabei bezog er sich auf eine andere Insektenart, der sich im Verein Königreich befindet. Diese Expertenmeinung hört sich wirklich nicht vielversprechend an.

Der Experte schilderte düstere Neuigkeiten
Der Harlekin-Marienkäfer war ein ähnlicher Fall
Sicherlich ist dieser Fall nicht der erste seinesgleichen, die Forscher haben also die Möglichkeit zu vergleichen. Barclay sieht anscheinend keine Lösung wie man die eingeschleppten Stinkwanzen einfach wieder loswerden kann. „[Die Stinkwanzen] etablieren sich ziemlich schnell. Wir haben das schon bei vielen invasiven Arten erlebt. Man findet ein oder zwei und dann sind sie überall. Der Harlekin-Marienkäfer aus China kam 2006 in [das Vereinigte Königreich], und jetzt gibt es ihn in Hülle und Fülle. Aber machen Sie sich keine Sorgen.“ fügte der Experte nach seiner doch wenig aufheitern denn Meinung hinzu.

Der Harlekin-Marienkäfer war ein ähnlicher Fall
Ist die Bekämpfung der Stinkwanzen dann garnicht möglich?
Das klang aber alles andere als positiv… Nachdem wir die Meinung des Experten gehört haben, scheint es so, als ob man tatsächlich nichts gegen die eingeschleppten Stinkwanzen tun könnte. Vielleicht ist das für groß angelegte Maßnahmen der Fall, doch wenn es um einen privaten Garten geht, können einige clevere Tricks dann doch helfen. Schließlich gibt es einige wirksame Methoden um unsere Pflanzen beschützen zu können. Diese können dann auch effektiv vor anderen Schädlingen schützen. Eine Möglichkeit ist es auch das Haus abzuschirmen, damit die schädlichen und lästigen Stinkwanzen nicht hinein können.

Ist die Bekämpfung der Stinkwanzen dann garnicht möglich?
Das unerwünschte Unkraut lieber gleich beseitigen
Auch wenn man eingeschleppte Stinkwanzen aus einem ganzen Land nicht so einfach heraus bekommen kann, können einzelne Hausbesitzer dann doch vieles tun. Beispielsweise kann man den eigenen Garten auf unerwünschten Unkraut untersuchen. Stinkwanzen benutzen diese Grünpflanzen, nämlich nur allzu gerne als ein gutes Versteck in unserem Garten. Wenn Unkraut aus dem Boden gerissen und entfernt wird, ist das Problem des Verstecks damit zugleich auch beseitigt. Im Falle von Dekorationen, Ornamente oder ähnlichem können wir allerdings leider dasselbe sagen. Es ist jetzt dann doch an der Zeit, besser uns auf unsere Blumen zu achten.

Das unerwünschte Unkraut lieber gleich beseitigen
Mit einigen Zutaten wie Kaolin-Tonerde zum gewünschten Erfolg
Wenn man einige lästige Stinkwanzen im Garten entdeckt, sollte man auf keinen Fall in Panik geraten. Wir haben hier einen Geheimtipp, den man ganz einfach zu Hause nachmachen kann, passt jetzt also gut auf, denn dieses Mittel kann ist tatsächlich dazu in der Lage die Wanzen schnell wieder zu vertreiben. Laut der Website „Gardening Know How“ brauchen wir dazu die mineralische Form von Ton, was auch Kaolin-Tonerde heißt, ein paar Liter Wasser und 15 Milliliter Spülmittel. Nachdem man die Komponenten miteinander vermischt hat, muss man sie nur in einer Sprühflasche gießen.

Mit einigen Zutaten wie Kaolin-Tonerde zum gewünschten Erfolg
Funktioniert allerdings dieser Geheimtipp?
Nachdem wir diese drei Zutaten gemischt und umgefüllt haben, kann es schon mit dem Spritzen im Garten losgehen. Die Webseite, wo wir diesen Tipp gefunden haben behauptet, dass kein Stinkkäfer mehr unsere Pflanzen oder Blumen anknabbern wird, wenn sie mit dieser Mischung besprüht worden sind. Sehr wichtig ist es auch, dass Stinkwanzen angeblich dank dieser Mischung keine Eier mehr ablegen werden. Dieses Versprechen klingt für uns eigentlich so simpel und hervorragend, dass wir uns schon wieder fragen müssen, ob es tatsächlich funktioniert ist. Vielversprechend hört es sich jedenfalls an, findet ihr nicht?

Funktioniert allerdings dieser Geheimtipp?
Mit einer „Fallenpflanze“ zu einem effektiveren Ergebnis
Man kann sich bei dieser Methode nicht nur fragen, ob das überhaupt auch gegen den Wanzen hilft, sondern auch, ob das unseren Blumen oder vor allem Obst und Gemüsesorten keinen Schaden zufügt. Doch was das anbelangt, können wir tatsächlich Entwarnung geben. Denn diese Mischung kann man nach einiger Zeit, nachdem alle Stinkwanzen verschwunden sind, können wir alles einfach mit dem Gartenschlauch abspritzen. Wir können allerdings auch einen viel effektiveren, das meint tödliche Lösung wählen. Zwar müssen wir dafür ein wenig investieren, doch wir können für unseren Garten eine sogenannte „Fallenpflanze“ anschaffen.

Mit einer „Fallenpflanze“ zu einem effektiveren Ergebnis
Es geht dabei nicht um eine Venusfliegenfalle!
Auch wenn sich dieser Begriff erst sicherlich unbekannt und auch etwas komisch anhört, geht es dabei allerdings keineswegs um eine Venusfliegenfalle. Normale Pflanzen könnten nämlich diese Aufgabe gar nicht erst erfüllen. Stinkwanzen werden nämlich in erster Linie, oder besser gesagt nur von gelber Flora angezogen. Hättest du das gewusst? Wir denken da ganz konkret an Senf, Knoblauch oder eben Sonnenblumen. Falls du diese in deinen Garten hast, solltest du dann jetzt unbedingt weiterlesen. Wir verraten dir jetzt nämlich noch eine geniale Lösung, wie du die nervigen Wanzen loswerden kannst.

Es geht dabei nicht um eine Venusfliegenfalle!
Man sollte dafür einen abgelegenen Platz suchen
Für diesen Tipp sollte man sich einen abgelegenen Platz im Garten aussuchen. Am besten wäre es natürlich, wenn diese nicht in der Nähe der geliebten Pflanzen ist. Und dann wird die Falle aufgestellt. Konkret gesagt müssen die gelben Blumen eingepflanzt werden. Nachdem sich die Stinkwanzen um die gelben Blumen versammelt haben, werden sie höchstwahrscheinlich alles hinter sich lassen damit sie nicht in Gefahr geraten. Diesen Punkt ist es dann allerdings jedem überlassen, was er mit den Wanzen macht. Es besteht auch die Chance, dass sie von anderen Tieren mit der Zeit aufgefressen werden.

Man sollte dafür einen abgelegenen Platz suchen
Wir sollten dafür einen sonnigen Platz aussuchen
Es besteht natürlich auch die Option, die gelben Pflanzen, die erfolgreich die kleinen Wanzen angezogen haben einfach zu entsorgen. In diesem Fall muss man die Blumen einfach ausgraben und in einem Müllsack stecken. Allerdings sollte man dann lieber den Sack mit den Blumen und den Wanzen doch nicht wegwerfen. Es reicht ihn einfach für einige Tage an einem sonnigen Platz zu legen. Die Wärme wird nach einigen Tagen sich schon um die Stinkwanzen kümmern. Wenn wir den Sack wegwerfen, ist es wahrscheinlich, dass sich die Wanzen auf anderen Plätzen weiter vermehren würden.

Wir sollten dafür einen sonnigen Platz aussuchen
Wir können jedes kleine Loch mit Dichtungsmasse abdecken
Die eben vorgestellten Methoden können schon einige Erfolge bringen, wenn es darum geht unseren Garten von den kleinen lästigen Stinkwanzen zu befreien. Doch was sollten wir eigentlich tun, wenn sie mittlerweile unser Haus eingenommen haben? Am besten sollte man alle potenziellen Öffnungen mit einer Dichtungsmasse füllen. Schließlich sind es die Lücken in den Fenstern oder Türen, durch die die kleinen lästigen Wanzen sich Eingang in unser zu Hause verschaffen. Wenn wir uns für diese Lösung entscheiden, müssen wir allerdings wirklich jeden Winkel, Loch und Spalte unseres Hauses durchschauen und abdichten.

Wir können jedes kleine Loch mit Dichtungsmasse abdecken
Es kann manchmal denn eben auch ein Staubsauger sein
Sicherlich ist es keine leichte Aufgabe jeden Winkel in einem Haus durchzusehen und abzudichten. Doch wenn wir das schon gemacht haben und die Stinkwanzen eventuell doch Eingang zu uns verschaffen, sollte man auch nicht unbedingt gleich in Panik geraten. Schließlich kann man sie ja immer noch mit einer einfachen aber effektiven Methode loswerden. Dafür braucht man einfach einen Staubsauger. Ja genau, wir meinen damit die Insekten aufzusaugen und nachdem den Sack wegzuwerfen. Schließlich würde sonst auch der typische Geruch in der Maschine, beziehungsweise im Haus bleiben, was man natürlich nicht will.

Es kann manchmal denn eben auch ein Staubsauger sein
Wanzen sind nich lange nicht die schlimmsten Viecher!
Wir hoffen sehr, dass nach diesen wertvollen Tipps keiner einen Schrecken bekommen wird, nachdem er Stinkwanzen im Garten oder sogar im Haus entdeckt hat. Schließlich kann man sie mit diesen relativ einfachen Methoden loswerden. Dabei sollte natürlich keiner denken, dass die übel-riechende Wanzen die schlimmsten Viecher sind, die wir in unserem Garten finden können. Schließlich gibt es dabei einige Kreaturen, die eine kleine Wanze weitaus übertreffen können. Hierfür würden wir euch empfehlen mal einen Blick auf die Liste der britischen Royal Horticultural Society zu werfen, es könnte nämlich sehr lehrreich sein.

Wanzen sind nich lange nicht die schlimmsten Viecher!
Der Sieg ging an die Schnecken und Nacktschnecken
Für jeden von euch, die einen Garten besitzen empfehlen wir unbedingt sich diese Liste mal gut anzuschauen. Denn für das Jahr 2020 hat die Royal Horticultural Society eine sehr interessante Zusammensetzung an bekannten und unbekannten Tieren herausgegeben. Auf dem zehnten Platz sind dabei die Gewächshaus-Metallwanze und die Kapselwanze gekommen. Hättest du diese Kreaturen gekannt? Nach einigen spannenden Einträgen folgen dann die Ameisen auf Platz 4. Auf Platz 2. finden wir den Rüsselkäfer, dicht gefolgt von dem Sieger auf Platz 1, der natürlich an die Schnecken in die Nachtstecken ging.

Der Sieg ging an die Schnecken und Nacktschnecken
Andy Salisbury
Wer diese interessante Liste genauer durchliest, wird sicherlich feststellen, dass die Stinkwanzen es dieses Jahr nicht mal auf die Liste geschafft haben. Andy Salisbury, der im März 2021 ein spannendes Gespräch mit der BBC geführt hat, sprach über die Ursache mehr im Detail. Allerdings warnte der ehemalige Insektenexperte der Royal Horticultural Society, dass dieser in der Zukunft doch öfters wieder auftauchen könnte. Deshalb müssten wir bei dem Umgang mit dieser Wanzen-Art sehr vorsichtig sein. Wie wir sehen, kann man die lästigen Stinkwanzen nicht nur in Amerika, sondern immer öfters auch in Europa befürchten.

Andy Salisbury
Hoffentlich ist jeder bereit für den Kampf
Der Experte sagte zum Thema: „Da Gärten eine immer wichtigere Rolle für das Wohlbefinden und die Umwelt spielen, ist es wichtig, dass die Forschung zur Bewirtschaftung und zum Schutz der Gärten fortgesetzt wird. Unsere Rankings tragen dazu bei, diesen Schwerpunkt zu setzen. Es ist auch wichtig, dass wir uns weiterhin auf zukünftige Bedrohungen wie die Marmorierte Stinkwanze einstellen, um unsere Gärten zu schützen.“ Wir können anhand dessen wirklich nur hoffen, dass auch jeder dazu bereit ist. Anscheinend wird sich nämlich jeder Haus- und Gartenbesitzer mit diesen Schädlingen um sein Eigentum kämpfen müssen.

Hoffentlich ist jeder bereit für den Kampf